No strings attached

Pascual Sisto: No strings attached
[Aua, der arme Monobloc. Via Doug Couplands Twitter]

Link | 29. 11.2009 |  

We walk

The Ting Tings: We walk

[Mag den Text über das Gehen, das Laufen, weil ich seit ein paar Monaten wieder viel zu Fuß gehe und weniger radfahre. Komme mir dabei so schön entschleunigt vor. Manchmal noch nostalgische Flashbacks an Zeiten vor zehn Jahren oder noch früher, als ich meistens mit dem Auto unterwegs war. Nachts in die Kneipe mit dem Auto. Damals vollkommen normal. In der heutigen Vernunfts- und Verbotswelt, der man sich irgendwie unterworfen hat, kaum mehr vorstellbar. Erinnerung an den spanischen Freund, der vor zwanzig Jahren die Idee proklamierte, wenn man schon ein Auto besäße, müsste man damit auch zum Bäcker um die Ecke fahren.]

Link | 16. 11.2009 |  

Maysa

1960 trat Maysa im japanischen Fernsehen auf und rauchte dabei ein bisschen.

Maysa: Meu Mundo Caiu

O uso de álcool e moderadores de apetite deixavam seu temperamento instável. Foram conhecidos os escândalos que promoveu em hotéis e aviões de diversos países. Tentou o suicídio várias vezes. Supõe-se que o efeito de anfetaminas somado à ingestão de álcool, teria provocado o acidente de carro, na Ponte Rio-Niterói, que a matou, quando dirigia a “Brasília azul” em alta velocidade, indo para sua casa de praia em Maricá, litoral fluminense.

[Wikipedia]

Link | 15. 11.2009 |  

Android Apps

Achtung, langweiliger Eintrag für Smartphone-Hasser. Aber da ich irgendwo gefundene Auflistungen mit nützlichen, guten Apps für Android-Mobiltelefone immer sehr hilfreich fand, hier eine Auswahl von kostenlosen Apps, die ich auf meinem Samsung Galaxy nutze:

3banana: Notiz-App (Cloud, also auch am Computer benutzbar, Sync-Funktion)
AndFTP: FTP-Client
A Online Radio: Webradio-Client
Aldiko: E-Book-Reader (für epub-Format)
Aloqa: Standortnahe Geldautomaten, Kinoprogramme, Theater, Call-a-Bike-Fahrräder usw. auf Google-Maps anzeigen
APNdroid: Online-Verbindungs-Schnellabschalter
Apps Organizer: Apps in Gruppen zusammenfassen und als Gruppe auf dem Screen platzieren
Astro: File-Manager
Beelicious: Delicious-App
Berlin City: U-Bahn/S-Bahn-Plan Berlin
Cab4me: Taxistände auf Google-Maps anzeigen, Telefonnummern von Taxiunternehmen
Documents To Go: Word/Excel/Powerpoint-Dokumente anzeigen (free) und bearbeiten oder erstellen (Bezahlversion)
Ethereal Dialpad: Synthesizer-Rumspiel-App
Flashlight: Taschenlampe
FahrplanDE: DB-Zug-Auskunft
Flyscreen: Zehn rüberwischbare und bestückbare Screens anstelle des Lock-Screens
GDocs: GoogleDocs-App
Google Sky Map: Sternenhimmel-Rumspiel-App
Handy Porto: Briefkästen auf Google-Maps anzeigen und sauteuere Handybriefmarken kaufen
iSearch: Verschiedene Suchdienste abfragen (inklusive imdb)
Last.fm: Last.fm-Player
Layar: Augmented-Reality-App mit Supermarktsuche, Mietwohnungssuche, archInform-Guide, Wikipedia, etc.
NewsRob: Google-Reader-App
Note Everything: Notiz-App (lokal) inklusive Foto, Voice Recording etc.
Open Search: Verschiedene Suchdienste abfragen
Paperdroid: Read-it-later-App mit Artikeldownload zum Offline-Lesen (Cloud)
Programm Manager: TV-Programm
Shazam: Musikerkennungs-App
Star Translate: Übersetzung zwischen x Sprachen mit Sprachausgabe
TasKiller: mehr Arbeitsspeicher durch Schließen im Hintergrund laufender Apps
Twidroid: Twitter-Client
Useful Switchers: One-Click-Umstellung 2G/3G/WiFi/GPS/Silent Mode
Voice Recorder: recordet die Voice
Wapedia: Diverse Wiki-Abfragen
Weather Widgets: Standortbezogene Temperaturanzeige, Wettervorhersage
Wifi Insomnia: WiFi bleibt auch im Sleep-Modus an
Wikitude: Augmented-Reality-Shit
wpToGo: WordPress-App
Spiele: Chess, Klondike Solitaire, Labyrinth Lite, Mastermind, Trap, Mental Maths, Maths Workout

Link | 15. 11.2009 |  

The rest is noise

The rest is noise, die sehr gute und feuilletonistisch erzählte E-Musikgeschichte des 20. Jahrhunderts von Alex Ross, ist nun auch bei Piper in deutscher Übersetzung erschienen. Auf der Verlagsseite findet sich folgende als Pressestimme des Deutschlandfunks verkleidete Frage:

Warum nur kann ein deutscher Autor nicht so erzählen wie Alex Ross?

a) Es gäbe sicherlich deutsche Autoren, die so erzählen könnten wie Alex Ross. Aber welcher Verlag würde dafür ein angemessenes Honorar bezahlen, wenn man nicht gerade ehemalige Viva-Moderatorin, Deutsch-Rapper oder renommierter Feuilletonredakteur in Festanstellung ist?
b) Den deutschen Verlag möchte ich außerdem sehen, der sich länger als fünf Minuten mit dem Gedanken trägt, eine siebenhundertseitige Musikgeschichte der E-Musik in sein Programm aufzunehmen.
c) Natürlich findet sich dann ein Verlag, wenn die siebenhundertseitige Musikgeschichte in den USA bereits ein Bestseller war.
d) Angenommen, ein deutscher Verlag ginge das ungeheure Wagnis ein, dann wahrscheinlich nur unter folgenden Voraussetzungen: Autorenhonorar 8000 Euro, Abgabetermin in fünf Monaten.
e) Welcher Autor, der eventuell so schreiben könnte wie Alex Ross, hätte Lust, sich darauf einzulassen? Es sei denn, er hat ein wahnsinniges Ego, dem noch die Buchveröffentlichung zur Extra-Selbstbestätigung fehlt, oder er ist, wie Alex Ross, beim New Yorker festangestellt und entsprechend finanziell abgesichert.
f) Andererseits: für 8000 Euro müsste ein freier Journalist 50 Artikel für überregionale Tageszeitungen oder 250 Artikel für die Spex schreiben. Dann vielleicht doch lieber ein genauso schlecht bezahltes Buch.
g) [Sorry für den Rant. Bin zur Zeit mal wieder extrem vom prekären Schreiberdasein angepisst.]

Link | 12. 11.2009 |